Der Überblick – ein Betrachtung der Phasen

Was ist "The Master Cleanse"

Auch wenn die Master Cleanse im deutschen oft als Limonaden Diät oder Zitronen Diät bezeichnet wird, handelt es sich nicht um eine Diät im eigentlichen Sinne. Es ist - zumindest nach meinem Verständnis – eine Entgiftung. Der bessere Ausdruck wäre hier wahrscheinlich Fastenkur - den ich auch hier lieber benutzen möchte. Der Begriff Diät kommt hier wohl eher aus der Übersetzung aus dem englischen, in dem Diet

Daher ist der Fokus hier nicht der Gewichtsverlust sondern das ausschwämmen der Giftstoffe aus dem Körper.

Warum diese Webseite

Leider habe ich beim ersten Mal, als ich die MasterCleanse durchgeführt habe, einige Fehler gemacht, die ich allen anderen durch diese Webseite (und meine Erfahrungen) ersparen möchte.

Die Webseite soll daher zum einen eine Anleitung darstellen und das Ganze auch etwas skeptisch hinterfragen. Auch wenn ich primär nur gute Erfahrungen gemacht habe.

An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich weder Mediziner noch Ernährungswissenschaftler bin. Jeder der sich mit dem Gedanken beschäftigt diese Fastenkur anzugehen, sollte sich vorher mit seinem Hausarzt beraten. Auch im Hinblick auf Mangelerscheinungen und andere Krankheitsbilder ist dies sehr wichtig.

Die Phasen einer MasterCleance

Wer das erste Mal eine MasterCleanse macht wird feststellen es gibt einige Fallstricke. Um das Ganze etwas besser aufzuarbeiten, möchte ich den ganzen Vorgang zur Abgrenzung in fünf verschiedenen Phasen aufteilen.

  • Vorbereitung (Information und Beschaffung)
  • „Ease-In“-Phase
  • "Clean-Out"-Phase
  • Fasten-Phase
  • „Ease-Out“-Phase

Vorbereitung

Bei der Vorbereitung werden zwei Themen betrachtet, einmal die Information über das Thema und zum anderen die Beschaffung der Utensilien und Rohstoffe (Ahornsirup, Zitronen etc.).

Bevor man sich an die Beschaffung macht sollte man einen Termin festlegen. Hier sind gerade die ersten Tage wichtig, diese sollten am besten auf ein (langes) Wochenende fallen.

Information

Hier geht es in erster Linie um die Informationsbeschaffung und ob man sich das ganze denn überhaupt vorstellen kann. Schließlich ist so etwas ja nicht für jeden etwas. Man sollte verschiedene Quellen lesen und auch das Für und Wider abwägen. Zu dieser Vorbereitung sollte auch ein Besuch beim Hausarzt stehen (auch wenn man nicht direkt körperliche Beschwerden hat). Gerade hier ist eine „Bestandsaufnahme“ des Ist-Zustandes Sinnvoll. Der Arzt wird einen dann auf evtl. mögliche Nebenwirkungen eines kompletten Verzichts auf feste Nahrung und die daraus resultierenden Gefahren aufklären. Gerade für Menschen mit Vorbelastung ist dies auch bei anderen Fasten-Kuren dringend anzuraten.

Um sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen gibt es einige Bücher. Hier mal eine kleine Auswahl:

Wer kein Problem mit englischen Büchern hat findet hier auch ein Buch vom Erfinder der Diät:

Ein weiteres englisch sprachiges Buch, das ich allerdings nicht gelesen habe bekommen Mitglieder des Kindleunlimited Programmes ganz kostenlos:

Man sollte sich wirklich vor dem Beginn der Kur genau informieren. Neben dieser Seite würde ich auch andere Quellen empfehlen. Im Moment gibt es auf dieser Seite noch kein Forum oder dergleichen. Ich werde in absehbarer Zeit versuchen hier etwas auf die Beine zu stellen, dann können sich auch andere zu ihren Erfahrungen mit der Kur äußern.

 

Beschaffung

Sollte man sich in diesem ersten Schritt dann wirklich dafür entschieden haben, dies Fastenkur zu absolvieren wird man in dieser Phase auch anfangen verschiedene Utensilien und Hilfsmittel zu kaufen, eine Einkaufsliste aber ich in diesem Post zusammengestellt und auch ggf. meine Erfahrungen dazu geschildert.

Bevor man sich allerdings an die Beschaffung der Materialien macht sollte man sich einen Termin für die Durchführung zurecht legen. Aus meiner Sicht ist das für ein gelingen sehr wichtig. Im minimum sollte man sich folgenden Zeitraum zurechtlegen:

  • 3 Tage "Ease-In"
  • 1 Tag "Clean-Out" (dies kann auch schon mit dem ersten Tag der Fasten-Phase zusammengelegt werden)
  • 7-40 Tage Fasten-Phase
  • 3 Tage "Ease-Out"

Im Minimum ergibt das 13 Tage. In diesen 13 Tagen sollte nach Möglichkeit nichts anstehen. Also keine Reisen, Geburtstage oder andere Festivitäten. Meiner Erfahrung nach ist es auch einfacher die Fastenkur im Sommer zu machen. Im Winter kam es mir so vor als hätte ich immer gefroren - ich schätze man benötigt mehr Energie im Winter.

„Ease-In“-Phase

In der "Ease-In"-Phase stellt man seine Ernährung um, diese ist in der Fastenkur eigentlich nicht vorgesehen und ist daher Optional. Das heißt für mich aktiv auf die Ernährung achten. Weniger ungesundes, wie Schokoriegel und Eis, Schweinshaxen und Tiefkühlpizza und dafür mehr frische Produkte, Salat, Gemüse, Vollkornbrot etc. oder auch Smoothies sind hier eine gute Wahl. In den meisten Fällen erleichtert diese Phase auch die Ernährungsumstellung nach dem eigentlichen Fasten.

"Clean-Out"-Phase

Wie bei den meisten Fastenkuren startet das Ganze mit einem eher unangenehmen Teil. Raus mit allem was keine Miete bezahlt. Hier geht es um eine komplette Darmentleerung. Ich persönlich mache dies meist mit Glaubersalz und viel Wasser. Hier gibt es bestimmt noch weitere Möglichkeiten, aber dies ist meine bevorzugte.

Fasten-Phase

In der eigentlichen Phase des Fastens nimmt man nur noch die selbstgemischte Limonade zu sich. Hier kann man sich, je nach Gusto, 7-40 Tage gesund Fasten. Dazu trinkt man jeden Tag 6-12 Gläser der frisch und selbst zubereiteten Limonade. Das Rezept sowie ein paar Tipps und Tricks finden Sie hier.

Ein wichtiges Thema ist auch in dieser Phase ein regelmäßiger Stuhlgang. Empfohlen wird hier ein Abführtee den man am Abend vor dem Zubettgehen trinkt. Diesen Tee erhält man in der Apotheke. Ich habe festgestellt, dass der Tee allein bei mir nicht ausreicht. Als weitere Option hat sich hier der sog. SaltWaterFlush als hilfreiches Mittel gezeigt. Es handelt sich hier um eine Salzwasser-Mischung mit ca. einem Liter Wasser. Diese Mischung wird morgens getrunken und braucht ca. 1 Stunde um einmal durch den Verdauungstrakt gehen. Detail zum SaltWaterFlush findet man hier.

Weitere Details zur Fasten-Phase sind hier zu finden.

„Ease-Out“-Phase

Im Gegensatz zur "Ease-Out"-Phase ist diese Phase nicht optional!!! Es ist wichtig den Körper wieder langsam an feste Nahrung zu gewöhnen. Hier hat sich folgendes Vorgehen als positiv gezeigt.
Am ersten Tag nach der Fasten-Phase, beginnt man mit frisch gepresstem Orangensaft. Hier nur kleine Portionen über den Tag verteilt. Am besten nur eine Orange auspressen und den Saft dann in kleinen Schlucken trinken. Ich versuche hier den Saft von ca. 3-5 Orange über den Tag verteilt zu trinken. Wenn ich Hunger habe trinke ich hier auch immer mal wieder ein Glass Zitronenlimonade.

Am zweiten Tag fange ich dann an etwas Gemüsebrühe über den Tag verteilt zu essen, gerne auch mit Gemüsestücken in der Brühe. Hier sollte man aber das Kauen nicht vergessen. Am dritten Tag kann man dann langsam wieder mit fester Nahrung beginnen. Ich bevorzuge hier kleine Portionen gedünstetes Gemüse. Hier auch eine Empfehlung (weil ich einfach auf das Gerät stehe) zu einem Dünster - auch für Singles

Auf jeden Fall ist in der "Hase-Out"-Phase das trinken sehr wichtig. Aus meiner Erfahrung sind hier mindestens 3 Liter sinnvoll. Mehr ist meist besser.

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